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SanitärserviceHamburg
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Häufige Fragen

Hier stehen die Fragen, die am häufigsten gestellt werden, in fünf Blöcken geordnet: Ablauf und Vermittlung, Notfall, Rückstau und Keller, Mieter und Eigentümergemeinschaften sowie Altbau. Wer etwas Genaueres sucht, findet die Vertiefung in den Leistungsseiten und im Ratgeber.

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Hausverwalterin und Fachkraft im Eingang eines Altbaus
Hausverwalterin und Fachkraft im Eingang eines Altbaus
Wie läuft die Vermittlung ab?

Sie rufen an, schildern Ihr Anliegen, die Vermittlung ordnet es einem passenden, selbstständigen Fachbetrieb der Region zu, und Sie stimmen den Termin mit dem Betrieb ab. Die vier Schritte beschreibt die Seite zum Ablauf ausführlich. Sie behalten dabei stets die Entscheidung darüber, ob Sie den vorgeschlagenen Weg gehen, denn beauftragt wird erst nach der Abstimmung mit dem Betrieb vor Ort.

Wer führt die Arbeiten aus?

Ein selbstständiger, geprüfter Sanitär-Fachbetrieb. Der Sanitärservice Hamburg führt keine Arbeiten selbst aus und vermittelt nur den Kontakt. Der Betrieb arbeitet eigenverantwortlich und rechnet direkt mit Ihnen ab. Im Zweifel fragen Sie den Betrieb direkt nach Nachweis der Eintragung als Installateur, wenn es um Arbeiten an der Trinkwasser-Installation geht, und lassen sich den Umfang der Arbeit vorab erläutern.

Was sollte ich beim Anruf bereithalten?

Adresse, Stockwerk, eine Rufnummer für Rückfragen und eine kurze Beschreibung, was wo geschieht. Bei Geräten helfen Typenschild und Fehlermeldung, bei Wasserschäden Fotos und der Zeitpunkt, zu dem Sie die Nässe bemerkt haben. Je vollständiger diese Angaben sind, desto zielgenauer lässt sich der passende Betrieb auswählen, und desto weniger Rückfragen entstehen später bei der Abstimmung des Termins.

Wann nennt der Betrieb einen Termin?

Das klären Sie direkt mit dem Betrieb. Seien Sie für Rückfragen erreichbar, damit der Termin sauber abgestimmt werden kann. Wer den Termin für eine Mehrparteienanlage plant, klärt vorab mit Nachbarn und Verwaltung, wer Zugang zu Keller, Schacht oder Wohnung herstellen kann, damit nichts ins Stocken gerät.

Was tue ich, wenn Wasser aus der Leitung austritt?

Sperren Sie das Wasser am Hauptabsperrventil oder am Etagenventil ab, räumen Sie gefährdete Gegenstände weg und nehmen Sie Wasser auf. Bei Nässe in Steckdosennähe lassen Sie den Strom im Bereich von einer Elektrofachkraft abschalten. Danach beobachten Sie die Stelle und notieren, ob weiter Wasser austritt. Diese Angaben sind für die Schilderung bei der Vermittlung und später für den Fachbetrieb vor Ort gleichermaßen nützlich.

Wo finde ich das Hauptabsperrventil?

Es sitzt in Fließrichtung vor dem Wasserzähler, meist im Hausanschlussraum oder Keller. In Wohnungen gibt es oft zusätzlich ein Etagenventil. Hinweise zum Auffinden stehen im Beitrag zum Hauptabsperrventil im Ratgeber. Bei Unsicherheit schauen Sie zuerst im Keller, am Wasserzähler und im Bad nach, und fragen im Mehrfamilienhaus bei der Hausverwaltung nach der Lage der Absperrventile.

Darf ich chemische Rohrreiniger verwenden?

Davon wird abgeraten. Die Mittel greifen Dichtungen und ältere Leitungen an und lösen die Ursache selten. Zuerst hilft die Saugglocke, bei hartnäckigen Verstopfungen ein Fachbetrieb mit passendem Werkzeug. Wer es dennoch einmal damit versucht hat, teilt das dem Fachbetrieb mit, damit er die Leitung vorsichtig öffnet und Reste des Mittels beim Arbeiten bedenkt.

Woran erkenne ich Rückstau im Keller?

Tritt Wasser aus Abläufen aus, spricht das für Rückstau; kommt es über Lichtschächte oder Türen, ist es Oberflächenwasser. Dringt klares Wasser durch Wand oder Boden, liegt die Ursache eher außen am Gebäude. Notieren Sie, wann das Wasser aufgetreten ist, ob es zuvor heftig geregnet hat und welche Abläufe betroffen waren. Dieser Zusammenhang ist für die Einordnung der Ursache das wichtigste Indiz.

Welche Abläufe brauchen eine Rückstausicherung?

Abläufe, die unter der Rückstauebene liegen, in der Regel unter der Straßenoberkante. Das betrifft vor allem Bodenabläufe, Duschen, WC und Waschmaschinen im Keller. Die Sicherung erfolgt über Rückstauverschluss oder Hebeanlage. Ob ein einzelner Ablauf betroffen ist oder mehrere, hängt von Lage und Leitungsführung ab. Eine Prüfung des Hauses durch den Fachbetrieb zeigt, welche Abläufe gesichert werden sollten.

Wer ist für das Sielnetz und wer für die Grundleitung zuständig?

Die Hamburger Stadtentwässerung betreibt das öffentliche Sielnetz. Hausanschluss- und Grundleitung auf dem Grundstück gehören dem Eigentümer. Wo die Grenze im Einzelfall verläuft, klärt der Fachbetrieb vor Ort. Das ist wichtig, weil sich daraus ergibt, an wen Sie sich bei einer Störung zuerst wenden, und weil es Missverständnisse über die Zuständigkeit für Leitung und Anschluss vermeidet.

Wen informiere ich als Mieter bei einem Schaden?

Mieter melden den Schaden dem Vermieter bzw. der Hausverwaltung und begrenzen im Notfall den Schaden. Die Beauftragung eines Betriebs stimmen sie mit der Verwaltung ab, die Vermittlung kann dabei Kontakt herstellen. Hilfreich ist eine kurze, schriftliche Meldung mit Fotos und Datum. So lässt sich später nachvollziehen, wann der Schaden bekannt wurde und welche Maßnahmen ergriffen wurden.

Wer entscheidet bei Gemeinschaftsleitungen in einer WEG?

Die Verwaltung bzw. die Eigentümergemeinschaft. Zuständigkeit und Abgrenzung stehen in der Teilungserklärung. Bei Unsicherheit hilft ein Hinweis an die Verwaltung und eine Beurteilung durch den Fachbetrieb. Die Vermittlung klärt Einzelfragen zum Ablauf nicht abschließend, weil sie von Vertrag und Haus abhängen. Für Rechtsfragen wenden Sie sich an Verwaltung oder Rechtsberatung.

Woran erkenne ich Bleileitungen im Altbau?

Bleirohre sind weich, dunkelgrau und lassen sich ritzen, wobei eine silbrige Fläche entsteht. Sie sollten ausgetauscht werden. Eine sichere Einschätzung trifft der Fachbetrieb; auch eine Wasserprobe kann Klarheit schaffen. Sollten Sie vermuten, dass Blei im Haus liegt, sprechen Sie den Fachbetrieb darauf an. Er prüft das Material und erklärt, wie ein Austausch aussehen kann und was dabei zu beachten ist.

Warum läuft in Altbauten das Wasser manchmal braun?

Häufig rosten verzinkte Stahlleitungen von innen, besonders nach längerem Stillstand. Das Wasser färbt sich dann braun. Ein Fachbetrieb prüft, wo der Rost entsteht und ob ein Teilstück oder ein ganzer Strang erneuert werden sollte. Bis zur Prüfung kann es sinnvoll sein, das Wasser vor der Nutzung kurz laufen zu lassen. Den Umfang der Arbeiten stimmt der Betrieb nach Befund mit Ihnen ab.