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SanitärserviceHamburg
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Leitungstausch im Altbau

Neue Leitungen ersetzen alte Rohre im Altbau

Alte Guss-, Blei- und verzinkte Leitungen können nach Jahrzehnten verschlissen sein. Ein selbstständiger, geprüfter Fachbetrieb beurteilt den Zustand und plant den Austausch einzelner Abschnitte oder ganzer Stränge; den Kontakt stellt der Sanitärservice Hamburg her.

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Nr. 01Welche Leitungen im Altbau vorkommen

  • In Altbauten finden sich je nach Sanierungsstand unterschiedliche Materialien. Abwasser kann durch Gussrohre laufen, Trinkwasser durch verzinkte Stahlrohre. Vereinzelt sind noch Bleileitungen vorhanden, die ausgetauscht werden sollten.

  • Jedes Material altert anders. Gussrohre bilden Ablagerungen und können reißen, verzinkter Stahl rostet von innen, Blei gehört nicht mehr in die Trinkwasserinstallation. Details zu den einzelnen Materialien finden Sie in Bleileitungen im Altbau erkennen und Verzinkte Wasserleitungen.

  • Welches Material im Haus liegt, sieht man an Farbe, Gewicht und Oberfläche der Rohre in Keller und Schächten. Eine Einschätzung gibt der Fachbetrieb vor Ort. Bei Mischinstallationen aus verschiedenen Epochen ist der Zustand der Verbindungsstellen besonders wichtig, denn dort entstehen Korrosion und Undichtigkeiten bevorzugt. Der Fachbetrieb achtet darauf, wo Materialien aufeinandertreffen und wie sie sich verhalten.

Nr. 02Woran man Handlungsbedarf erkennt

Braunes oder trübes Wasser nach längerem Stillstand, geringer Wasserdruck, wiederkehrende Verstopfungen, feuchte Stellen an Wänden und klopfende Leitungen sind typische Hinweise. Auch gehäufte kleine Undichtigkeiten sprechen dafür, dass die Leitung insgesamt am Ende ihrer Lebensdauer ist.

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Nr. 03Wie ein Leitungstausch abläuft

Zuerst wird die Installation aufgenommen: Material, Verlauf, Zustand, Zugänglichkeit. Danach schlägt der Fachbetrieb vor, ob einzelne Abschnitte genügen oder ein Strang erneuert werden sollte. Die Planung berücksichtigt die Bewohner, denn Wasser muss für die Arbeiten zeitweise abgestellt werden.

  • In Mehrfamilienhäusern wird häufig strangweise vorgegangen, damit nicht das ganze Haus ohne Wasser ist. Absprachen mit Hausverwaltung und Bewohnern sind dabei ein wichtiger Teil. Das beschreibt auch Steigleitung im Mehrfamilienhaus undicht.

  • Beim Verlegen neuer Leitungen werden passende Materialien gewählt, damit keine Mischinstallationen entstehen, die Korrosion begünstigen. Nach dem Einbau wird die Anlage gespült und auf Dichtheit geprüft. Wichtig ist auch die Frage, wie viel der übrigen Installation in einem Zug erneuert wird. Wer ohnehin Wände öffnet, kann Anschlüsse und Armaturen gleich mit prüfen lassen. So bleiben spätere Eingriffe in das Bad aus.

Nr. 04Holzbalkendecken und Grundleitungen im Altbau

  • Gründerzeithäuser besitzen mitunter Holzbalkendecken, in denen Leitungen verlaufen. Das erschwert das Verlegen und verlangt ein überlegtes Vorgehen, damit Decken und Wände möglichst wenig beschädigt werden. Zudem kann ein Bad im Zuge einer Sanierung gleich mit erneuert werden, siehe Badsanierung im Altbau.

  • Auch beim Abwasser lohnt ein Blick in die Keller. Dort liegen die Grundleitungen, die an das öffentliche Sielnetz anschließen, für das die Hamburger Stadtentwässerung zuständig ist. Der Anschluss auf dem Grundstück liegt in der Hand des Eigentümers. Baualtersbedingt kann es nötig sein, die Arbeiten mit Denkmalschutz oder Hausverwaltung abzustimmen, wenn Fassaden, Treppenhäuser oder gestaltete Wandflächen berührt werden.

Nr. 05Tausch, Reparatur oder Ortung

  1. Ein akuter Rohrbruch ist ein Fall für die Schadensbegrenzung und die Reparatur der betroffenen Stelle. Der Leitungstausch ist dagegen eine geplante Maßnahme. Wo ein verdeckter Schaden vermutet wird, kann zuvor die Leckortung sinnvoll sein.

  2. Wer unsicher ist, ob ein Tausch oder eine Reparatur ansteht, schildert am Telefon Alter, Material und Beobachtungen. Der Fachbetrieb ordnet das im Gespräch vor Ort ein. Ein Tausch ersetzt keine Wartung. Auch neue Leitungen sollten gelegentlich auf Dichtheit und Druck geprüft werden, damit Veränderungen früh auffallen.

Nr. 06Nachgefragt

Wie erkenne ich Bleileitungen?

Bleirohre sind weich und matt dunkelgrau; sicher bestimmt das der Fachbetrieb. Bleileitungen sollten ausgetauscht werden. Die Probe kann beim Wasserversorger oder in einem Labor untersucht werden.

Muss bei braunem Wasser gleich alles erneuert werden?

Nicht unbedingt. Oft ist nur ein Abschnitt betroffen. Der Fachbetrieb prüft, wo das Rostwasser entsteht, und schlägt vor, ob ein Teilstück oder ein ganzer Strang ersetzt werden sollte. Gerade bei Altbauten lohnt ein genauer Blick auf die Steigleitung.

Kann man im Altbau Leitungen tauschen, ohne alles aufzustemmen?

Je nach Verlauf lassen sich Leitungen durch vorhandene Schächte oder Vorsatzschalen führen. Welche Variante möglich ist, hängt vom Gebäude ab. Der Fachbetrieb sieht sich die Situation an. Die Planung klärt vorab, welche Wände berührt werden.

Wer entscheidet über den Tausch im Mehrfamilienhaus?

Bei Gemeinschaftsleitungen entscheidet in der Regel die Eigentümergemeinschaft oder die Hausverwaltung. Mieter melden Auffälligkeiten dem Vermieter bzw. der Hausverwaltung. Eine Abstimmung mit allen Bewohnern erleichtert den Ablauf.

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