Kontor für Wasser im Haus · Hamburg und UmlandAnruf 01579 2841431
SanitärserviceHamburg
Verzeichnis

Wasserdruck im Altbau zu niedrig

Alte Wasserleitungen hinter einer geöffneten Wand im Altbau

Die Dusche plätschert nur noch, der Hahn in der oberen Etage bringt kaum Wasser. In älteren Häusern gibt es dafür viele mögliche Gründe, von verkalkten Kleinteilen bis zu zugewachsenen Rohren. Mit Systematik lässt sich der Ursprung eingrenzen.

Fachbetrieb vermitteln lassen01579 2841431

Nr. 01Eine Zapfstelle oder das ganze Haus?

Lässt nur ein Hahn nach, liegt die Ursache meist an der Armatur selbst. Betrifft es mehrere Zapfstellen, kommt die Leitung in Betracht. Wirkt das Problem nur beim Warmwasser, sollte man den Warmwasserbereiter ins Auge fassen. Entscheidend ist, ob der Druck überall oder nur an einzelnen Stellen fehlt, denn das zeigt, in welchem Teil der Anlage gesucht werden sollte.

  • Probieren Sie verschiedene Stellen im Haus aus und notieren Sie, wo der Druck fehlt. Diese kleine Liste erspart dem Fachbetrieb Zeit und zeigt, ob das Problem im Strang oder in der Wohnung sitzt. Auch Vergleiche zwischen Küche, Bad und oberen Geschossen geben Hinweise, ob der Druck mit der Höhe abnimmt.

  • Vergleichen Sie auch Tageszeiten: Sinkt der Druck vor allem abends, wenn viele Haushalte gleichzeitig Wasser nutzen, spielt die Auslastung im Haus eine Rolle. Hören Sie dabei auf Geräusche in den Rohren, denn Pfeifen oder Rauschen weist oft auf Engstellen hin.

Nr. 02Kleinteile wie Perlator, Brause und Eckventil

  • Perlatoren und Brausen verkalken schnell. Schrauben Sie sie ab und legen Sie sie in Entkalkerlösung, wie es der Ratgeber Perlator entkalken beschreibt. Oft kehrt der Druck dadurch zurück. Wiederholen Sie die Reinigung zwei- bis dreimal im Jahr, wenn das Wasser kalkreich ist, damit sich keine Kruste bildet.

  • Auch Eckventile unter dem Waschbecken können sich zusetzen oder nicht ganz geöffnet sein. Drehen Sie sie vorsichtig bis zum Anschlag auf. Bei festsitzenden Ventilen gewaltsam zu drehen, kann Dichtungen beschädigen. Auch Sieb und Dichtungen der Armatur gehören zur Kontrolle, bevor man an der Leitung selbst nach Ursachen sucht.

  • Bessert sich nach diesen Schritten nichts, liegt das Problem tiefer in der Installation. Ein schwacher Strahl an einer einzelnen Armatur lässt sich so häufig ohne Werkzeug und ohne Fachbetrieb beheben.

Sie wünschen sich gleich einen Fachbetrieb an der Seite? Telefonieren Sie mit uns, wir übernehmen die Vermittlung.

Anrufen01579 2841431

Nr. 03Zugewachsene Rohre

  1. Verzinkte Stahlrohre bilden mit den Jahren innen Rost- und Kalkschichten. Der Durchmesser verengt sich, und es kommt weniger Wasser an. Dieser Vorgang verläuft schleichend und wird oft erst bemerkt, wenn der Druck deutlich nachlässt. Mehr dazu im Ratgeber Verzinkte Wasserleitungen: Rost und braunes Wasser. Wie stark das Problem fortgeschritten ist, zeigt sich oft erst, wenn ein Rohrstück ausgebaut wird und der Querschnitt sichtbar wird.

  2. Auch Kalk in Warmwasserleitungen und Boilern kann den Durchfluss mindern. Hier ergibt sich ein Muster: Der Druck fällt bei Warmwasser stärker ab als bei Kaltwasser.

  3. Der Fachbetrieb prüft Durchfluss und Leitungszustand und empfiehlt, ob Spülen, Teilaustausch oder Erneuerung sinnvoll ist.

Nr. 04Hausanschluss, Druckminderer und Hausverteilung

  • Zwischen Wasserzähler und Verbrauchern sitzen Bauteile, die den Druck beeinflussen: Absperrventile, Filter und Druckminderer. Ist ein Ventil nur halb geöffnet oder ein Filter zugesetzt, fällt der Druck im ganzen Haus.

  • Ein Druckminderer kann altern und zu wenig durchlassen. Das erkennt man an einem auffällig niedrigen Wert nach dem Minderer. Die Prüfung erfolgt mit einem Manometer durch die Fachkraft. Ein ungleichmäßiger Druck zwischen Kalt- und Warmwasser spricht eher für Armatur oder Warmwasserbereiter als für den Hausanschluss.

  • Den Wasserdruck der öffentlichen Versorgung kann nur der Versorger bewerten; er nennt Ihnen auch die Wasserhärte. Schwankt die Versorgung auffällig, lässt sich das beim Versorger erfragen; das Trinkwasser liefert in Hamburg HAMBURG WASSER. Ein Manometer am Hausanschluss zeigt den Ruhedruck vor den Zapfstellen.

Nr. 05Wie es weitergeht

Hat sich eine Ursache gezeigt, plant der Betrieb die passende Lösung. Das kann das Spülen einer Strecke, der Austausch eines Bauteils oder eine größere Maßnahme am Strang sein. Bei größeren Eingriffen hilft die Leistung Leitungstausch im Altbau. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst messen und eingrenzen, dann Maßnahmen wählen, statt Teile auf Verdacht zu tauschen.

Nr. 06Wann Sie besser abgeben

Rufen Sie an, wenn der Druck trotz gereinigter Perlatoren und geöffneter Ventile niedrig bleibt oder in mehreren Wohnungen nachlässt. Den geprüften, selbstständigen Sanitärbetrieb aus Ihrer Region vermittelt der Service. Schildern Sie am Telefon, an welchen Zapfstellen der Druck fehlt und ob er bei Warm oder Kalt abnimmt. Die Fachkraft vor Ort misst den Druck, prüft die Leitungen und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Fachbetrieb vermitteln lassen01579 2841431

Weiterlesen im Kontobuch

Nr. 07Kurz beantwortet

Wie viel Druck ist normal?

Das hängt vom Haus und vom Versorger ab. Dann kann der Fachbetrieb mit einem Manometer messen und einordnen, ob der Wert zu den Verbrauchern passt. Maßgeblich ist, dass alle Zapfstellen ausreichend Wasser erhalten. Die Auskunft über den Netzdruck gibt der Versorger.

Kann ein Druckerhöher helfen?

Ein Druckerhöher kann in manchen Gebäuden sinnvoll sein, behebt aber keine verengte Leitung. Das Wasser kommt dann nur mit mehr Kraft durch ein zu enges Rohr. Zuerst sollte die Ursache geklärt werden, bevor eine Anlage eingebaut wird; das entscheidet die Fachkraft.

Warum ist nur das Warmwasser schwach?

Dann liegt die Ursache häufig im Warmwasserbereiter, in verkalkten Leitungen oder einem verkalkten Mischer. Prüfen Sie, ob kaltes Wasser normal fließt. Ist das so, sollte der Betrieb Boiler, Therme oder Warmwasserleitung ansehen und die Ursache am Gerät oder in der Leitung finden.