Kellerentwässerung und feuchter Keller

Steht Wasser im Keller, kann es aus dem Ablauf, durch die Wand oder aus dem Boden kommen. Bodenablauf, Pumpensumpf und Leitungen prüft ein selbstständiger, geprüfter Fachbetrieb, den der Sanitärservice Hamburg vermittelt.
Fachbetrieb vermitteln lassen01579 2841431
Nr. 01Woher das Wasser im Keller kommt
Wasser im Keller hat im Wesentlichen drei Quellen. Es kann von der Kanalseite zurückdrücken, aus einer undichten Leitung im Haus stammen oder als Sickerwasser durch Wand und Bodenplatte eindringen. Welche Quelle vorliegt, erkennt man an Zeitpunkt, Ort und Beschaffenheit des Wassers.
Trübes, riechendes Wasser aus dem Bodenablauf nach starkem Regen spricht für Rückstau. Klares Wasser an der Wand, das nach nassen Wochen auftritt, deutet auf Feuchte von außen. Ein feuchter Fleck, der bei trockenem Wetter wächst, verweist eher auf eine Leitung.
Bei der Schilderung am Telefon helfen genau diese Angaben. Ob der Geruch dabei eine Rolle spielt, beschreibt der Beitrag Muffiger Geruch im Keller. Notieren Sie, an welcher Stelle der Wasserstand zuerst auftaucht und wie hoch er steigt. Solche Angaben ersparen dem Fachbetrieb vor Ort eine lange Suche.
Nr. 02Bodenablauf und Pumpensumpf
Der Bodenablauf führt Wasser aus dem Keller in die Entwässerung. Sein Geruchsverschluss trocknet aus, wenn lange kein Wasser nachfließt, und lässt dann Kanalgeruch in den Raum. Eine Kanne Wasser genügt häufig, um ihn wieder zu füllen.
Ein Pumpensumpf ist eine Grube im Kellerboden, in der sich Wasser sammelt und von einer Pumpe abgeführt wird. Was er leistet und wann er gewartet werden sollte, erläutert Pumpensumpf im Keller.
Der vermittelte Fachbetrieb prüft, ob Ablauf und Pumpe zur Nutzung des Raumes passen und ob Schwimmerschalter, Rückschlagklappe und Druckleitung arbeiten. Eine Pumpe, die nie geprüft wurde, fällt oft genau dann aus, wenn man sie braucht. Außerdem lohnt ein Blick auf die Hebeanlage, falls eine vorhanden ist, denn sie übernimmt die Entwässerung unterhalb der Rückstauebene.
Möchten Sie lieber mit einer Fachkraft reden? Rufen Sie uns an und wir bringen Sie zusammen.
Anrufen01579 2841431Nr. 03Was Sie selbst tun können
Zuerst gilt Sicherheit: Betreten Sie einen überfluteten Keller nicht, solange Steckdosen, Verteiler oder Geräte im Wasser stehen. Lassen Sie den Strom im betroffenen Bereich von einer Elektrofachkraft abschalten.
Ist das Wasser flach und ungefährlich, können Sie es mit Eimer, Wassersauger oder Wischer aufnehmen und Gegenstände auf Paletten oder in höhere Regale stellen. Öffnen Sie Fenster, damit die Luft zirkuliert.
Wie Sie nach einem Wasserschaden vorgehen, damit Wände und Böden gut austrocknen, beschreibt Keller trocknen nach einem Wasserschaden. Entsorgen Sie durchnässte Pappkartons und Textilien, solange sie noch feucht sind. In ihnen kann sich Schimmel schneller bilden als an glatten Oberflächen.
Nr. 04Sielnetz und Starkregen
In Hamburg betreibt die Hamburger Stadtentwässerung das Sielnetz, in das die Entwässerung der Häuser mündet. Bei heftigem Regen kann sich der Wasserstand im Kanal erhöhen. Wer ein tief liegendes Untergeschoss hat, sollte die Rückstausicherung seiner Abläufe prüfen lassen.
Die Starkregengefahrenkarte der Stadt zeigt, wo sich Wasser auf der Oberfläche sammeln kann. Sie ersetzt keine Prüfung des Hauses, ist aber eine brauchbare erste Orientierung für Eigentümer.
Gemauerte Altbaukeller sind mitunter robust, aber nicht in jedem Fall abgedichtet. Die Fachkraft beurteilt, ob die Ursache in der Entwässerung liegt oder ob zusätzlich ein Abdichtungsthema vorliegt, das ein Spezialbetrieb übernehmen sollte. Eigentümer, die das Haus vermieten, sollten die Entwässerung der Kellerabläufe in die Wartung einbeziehen und Auffälligkeiten dokumentieren.
Nr. 05Nachbarthemen im Keller
Geht es um den Schutz vor zurückdrückendem Abwasser, ist der Rückstauschutz die passende Seite. Ist die Ursache ein verdeckter Leitungsschaden, hilft die Leckortung.
Nr. 06Nachgefragt
Wie erkenne ich, ob es Rückstau ist?
Typisch ist Wasser, das aus Bodenablauf oder Waschmaschinenanschluss tritt und nach Starkregen auftaucht. Es riecht nach Kanal und ist trüb. Dringt Wasser dagegen klar durch die Wand, liegt die Ursache eher außen am Gebäude. Auch ein Gluckern im Bodenablauf kann ein Hinweis sein.
Kann ich den Keller selbst trocknen?
Kleine Mengen lassen sich mit Wassersauger und guter Lüftung beseitigen. Bei durchnässten Wänden oder Dämmung sollte ein Fachbetrieb prüfen, ob Trocknungsgeräte nötig sind, damit sich keine Feuchte im Mauerwerk hält. Das Trocknen dauert in massiven Altbaukellern oft länger.
Wozu dient ein Pumpensumpf?
Er sammelt Wasser an der tiefsten Stelle des Kellers und pumpt es kontrolliert ab. Damit er funktioniert, müssen Pumpe, Schwimmer und Druckleitung regelmäßig geprüft werden, am besten vor der nassen Jahreszeit. Prüfen Sie zusätzlich den Ablauf im Schacht auf Fremdkörper.
Muss ich bei Wasser im Keller den Strom abschalten?
Stehen Steckdosen, Verteiler oder Geräte im Wasser, lassen Sie den Strom im betroffenen Bereich von einer Elektrofachkraft abschalten. Betreten Sie den Raum nicht, solange eine Gefahr durch Strom nicht ausgeschlossen ist. Fotos von der Lage des Wassers sind später für die Dokumentation nützlich.